Alles Kampfradler, oder was?

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Seit neuestem hat Verkehrsminister Ramsauer die "Kampfradler" als neues Feindbild entdeckt und schürt damit den Eindruck, dass die Radfahrerinnen und Radfahrer doch irgendwie alle selbst schuld daran seien, dass Ihr Todesrisiko im Straßenverkehr fünfmal höher ist als das von Autofahrerinnen und Autofahrern. Das lenkt vom eigentlichen Problem ab, warum Straßenverkehr unsicher ist, nämlich dem Autoverkehr.

Jetzt ergreift der Bremer Aktivist Bernhard Stoevesandt die Initiative und ruft zum zivilen Ungehorsam von Radlerinnen und Radlern auf. Solange die Verkehrsregeln Fahrradfahrende systematisch benachteilige, sollten diese sich bewusst nicht an diese Regeln halten - als Akt des zivilen Ungehorsams. Stattdessen müssten die Verkehrsregeln neu gestaltet werden, um nicht nur dem Autoverkehr zu dienen, und Fahrräder müssten in der Verkehrsplanung als gleichwertig akzeptiert werden.

Hier der Blog: "Ein Herz für Kampfradler_innen"

Ein Interview mit ihm in der TAZ ist hier zu lesen: "Wir nehmen uns die Straße"

Kommentare  

 
+1 #1 Harald 2012-12-18 14:40
Ja, der ADFC ist viel zu weichgespült.
In seiner Mitgliederzeits chrift kümmert er sich lieber um das fesche jahreszeitgemäß e und teure Radler-Outfit, anstatt für die Radfahrer-Recht e mobil zu machen.
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